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JURY RAWFOOD AWARD: BJÖRN MOSCHINSKI

29.07.2020 08:42

Natürlich haben wir für unseren RawFood Award 2020 wieder eine erstklassige Jury ausgewählt, die gemeinsam mit uns eure Rezepte ausprobieren und verkosten wird. Nach und nach möchten wir euch unsere Jurymitglieder gerne vorstellen. Hier ein kurzes Interview von Björn Moschinski.

Ein kurzer Absatz, um dich zu beschreiben – inklusive Alter, Wohnort, Berufslaufbahn und aktuelle Tätigkeit.
Geiler Geschmack braucht kein Fleisch!

Björn Moschinski kocht nicht nur vegan, sondern vor allem auf höchstem Niveau

Dreadlocks und Kopftuch sind sein Markenzeichen: Björn Moschinski war bis Anfang 2015 Inhaber des veganen Italieners in Berlin/Friedrichshain. Mit seiner Küche hat er nicht nur anspruchsvolle Gaumen verwöhnt, sondern auch die Idee des Veganismus verbreiten und massentauglich gestaltet.

„Vegan zu essen und zu leben hat nichts mit Verzicht zu tun, das zu zeigen ist mir wichtig“, so Moschinski.
Die raffinierten Kreationen zogen nicht nur Veganer und Vegetarier an, auch immer mehr Omnivore gehörten zum Publikum des 2013 eröffneten Restaurants. Beeindruckend sind zudem die lobenden Worte wählerischer Restaurantkritiker welche das MioMatto unter die TOP3 der vegetarischen Restaurants in Berlin gewählt haben.

Moschinski belässt es nicht nur beim Kochen für andere. In Kooperation mit der Albert Schweitzer Stiftung schult er Gemeinschaftsverpfleger und teilt unter anderem, mit den Köchen von Daimler Trucks, SAP, WISAG, Alianz, Kraft Foods, Aramark, UBA sowie zahlreichen Studierendenwerken, sein Know-how der rein pflanzlichen Küche.

Dazu kommen Kochkurse für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk e. V. und der Albert Schweitzer Stiftung. Im Mittelpunkt steht dabei immer die gesunde und vielfältige vegane Küche. So kreiert er sowohl Gutbürgerliches wie auch Haute Cuisine, Süßes wie auch Pikantes – und vor allem immer Köstliches.

Seinen Platz in der Gastronomie fand der Vegan- HeadChef auf Umwegen. Gelernt hat er Energieelektroniker und ist studierter Grafikdesigner. Mit 14 wurde er nach einem Artikel in der BRAVO Vegetarier, ein Jahr später Veganer.

„Schnell merkte ich, dass niemand glauben wollte, wie schmackhaft veganes Essen ist. Also begann ich für andere zu kochen“, erklärt Moschinski. 2001 gründete er sein eigenes Catering-Unternehmen „Herbivore Catering“, 2005 folgten erste Praktika
in der À-la-carte-Gastronomie. 2008 wurde er zum Chefkoch im veganen Restaurant La Mano Verde in Berlin und eröffnete im September 2011 sein erstes Restaurant “Kopps” welches er 2013 an seine Geschäftspartner verkaufte.

Moschinski wird als kompetenter, sympathischer Gesprächspartner in Print-, Online- und TV- Medien geschätzt. Zudem ist er Kochbuch Autor und veröffentlich auch selbst. Im November 2011 erschien sein erstes Kochbuch „Vegan kochen für alle“, im März 2012 folgte „Hier & jetzt vegan“ und im April 2014 erscheint sein erstes Backbuch “Vegan backen für alle”, alle drei sind randvoll gefüllt mit authentischen und leckeren Rezepten.
Derzeit coacht er Unternehmen im deutschsprachigen Raum und tritt bei zahlreichen Events als Showkoch und Referent auf.

In welcher Beziehung stehst du zu PureRaw?

In einer freundschaftlichen Beziehung. Ich kenne Kirstin bereits seit vielen Jahren und schätze sie, ihr Wissen und ihre Produkte sehr.

Was fasziniert dich an roh-veganer Ernährung?

Seit ich 2008 das erste Mal mit der Rohkost in Kontakt kam fasziniert mich diese Art der Zubereitung. Die Energie und Geschmacksvielfalt ist grandios und hält immer wieder Einzug in meine Küche!

Wie ernährst du dich selbst?

Ich selbst lebe seit 1995 vegan.

Was ist dein liebstes Rohkost-Produkt (gerne von PureRaw) und warum?

Es gibt viele Produkte auf die ich gern zurückgreife. Die Qualität der Nüsse, Kerne und Früchte schmeckt man sofort. Auch greife ich privat oder geschäftlich auf Vielzahl der Algenprodukte zurück. Natürliches B12 aus der Chlorella-Alge welche in Deutschland angebaut ist spricht doch für sich.

Worauf freust du dich beim Raw Food Award 2020 besonders?

Auf die Vielzahl der Ideen und Inspirationen der Teilnehmer und ganz klar auf das Kochen zusammen mit den anderen Juroren welche ich sehr lieb gewonnen hab.

Dein ultimativer Tipp, wenn es ums Kreieren roh-veganer Gerichte geht?

Weniger ist mehr! Oft erlebe ich, dass zu viele Zutaten in einem Gericht Verwendung finden und somit der Charakter verloren geht.

Noch etwas, was du unbedingt loswerden möchtest?

Es ist schön dieses Jahr wieder dabei sein zu können und ich freu mich riesig auf die Vielzahl der kulinarischen Genüsse die auf uns warten.


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