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ROHKOST GEGEN DIE ÜBERSÄUERUNG

09.12.2015 22:40

Rohkost gegen die Übersäuerung - diese Ernährung bringt den Körper ins Gleichgewicht

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte besonders das Säure-Basen-Gleichgewicht seines Körpers beachten. Denn viele unserer modernen Nahrungsmittel sorgen bei ihrer Verarbeitung im Körper für das Entstehen von Stoffwechselsäuren, die der Organismus mühsam durch interne Mineralien- und Basenspeicher ausgleichen muss. So kann schnell eine chronische Übersäuerung entstehen, die sich nach Fachportalen wie saeure-basen-ratgeber.de in Symptomen wie Immun- und Konzentrationsschwäche, Müdigkeit oder auch Kopfschmerzen niederschlagen kann. Um dagegen etwas zu tun, sollte auf eine basische Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse umgestellt werden. Vor allem Superfoods auf Rohkost-Basis und Smoothies sollten möglichst täglich auf dem Speiseplan stehen.



Grundlagen der basischen Ernährungsweise

Um sich optimal zu ernähren und den Körper vor Übersäuerung zu schützen, empfehlen Ernährungsexperten, die tägliche Nahrung zu 70 bis 80 Prozent aus basischen und nur zu maximal 30 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln zu bestreiten. Dafür ist es natürlich wichtig, vor allem die Einteilung der einzelnen Nahrungsmittel in die beiden Gruppen Säure- und Basenbildner zu kennen. Die wichtigste Unterscheidung liegt vor allem darin, dass Säurebildner zum größten Teil tierische Produkte sind, während Basenbildner ausschließlich pflanzliche Kost umfassen. 



Die wichtigsten Säure- und Basenbildner

Wer eine ausgeglichene Säure-Basen-Bilanz anstrebt, sollte deshalb zu jeder Mahlzeit hauptsächlich basenbildende Nahrung zu sich nehmen. Diese umfasst vor allem folgende Lebensmittel:


  • reifes Obst
  • reifes Gemüse (außer Spargel, Artischocken und Rosenkohl)
  • Pilze
  • Salat
  • Kartoffeln
  • Sprossen
  • Kräuter 
  • Grüner Tee und Kräutertee 
  • Trockenfrüchte
  • Mandeln
  • Sesamkörner 
  • (Rohmilch)

Da die Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten riesig ist und vom Frühstücksmüsli über Smoothies bis hin zu Suppen alle Mahlzeiten damit abgedeckt werden können, ist eine hauptsächlich auf Basenbildner ausgerichtete Ernährung gar nicht allzu schwer. Ideal als Zubereitungsart sind übrigens schonende Verfahren wie Dünsten oder Garen. Aber vor allem reichlich Rohkost sollte auf dem Speiseplan stehen, denn unbehandelt enthalten Obst und Gemüse ihr maximales an Nährstoffen und Vitaminen. Säurebildner hingegen sollten möglichst sparsam (, wenn überhaupt) verwendet werden – sie werden jedoch vor allem als Eiweißlieferanten vom Körper benötigt. Die wichtigsten Säurebildner sind:

  • (Milcherzeugnisse)
  • (Ei)
  • Weißmehlprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • (Fleisch)
  • (Fisch und Meeresfrüchte)
  • Süßigkeiten
  • Fast Food


Die Kombination von einem kleinen Anteil säurebildender und einem großen Anteil basenbildender Lebensmittel bei jeder Mahlzeit ist also die ideale Ernährungsweise, um das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht stabil zu halten und den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Rohkostrezepte

Rohkost kann durchaus sehr abwechslungsreich sein und toll schmecken. Zur Anregung gibt es für den kleinen Hunger zwei leckere Rezepte:

Spinat mit Cashewsoße

  • 2EL Cashewmus mit etwas Wasser zu einer Soße vermengen
  • 1 Bund Spinatblätter klein zupfen und in die Soße geben
  • 10 kleine Cherry-Tomaten als Beilage vierteln
  • zum Schluss eine Hand voll Cashewkerne zerhacken und darüber streuen

Zucchini-Wraps

  • eine mittelgroße Zucchini in dünne Längststreifen schneiden
  • ½ Tasse eingeweichte Sonnenblumenkerne mit 1 EL frisch geriebener roter Bete, ½ Bund gehacktem Dill, eine Handvoll gewürfelte Gurkenstückchen und einer kleinen Frühlingszwiebel zu einer Paste vermischen, nach Geschmack würzen
  • die fertige Paste auf die Zucchini-Streifen geben und aufrollen

Besonders wirksam gegen eine Übersäuerung sind pflanzliche Nahrungsmittel. Denn die Pflanzenkost wird nahezu vollständig basenbildend verstoffwechselt. Sie lässt sich in vielerlei Form auf den Tisch bringen: ob als Salate oder Smoothies, Aufstriche oder leckere Kuchen.

Danke an: Säure-Basen-Ratgeber


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