Natürlich haben wir für unseren RawFood Award 2017 wieder eine erstklassige Jury ausgewählt, die gemeinsam mit uns eure Rezepte ausprobieren und verkosten wird. Nach und nach möchten wir euch unsere Jurymitglieder gerne vorstellen. Weiter geht es mit Elisa Brunke, die wir auf ein kurzes Interview getroffen haben.

 

 

Stelle dich kurz vor, wer bist du und was machst du?

Hi :) ! Ich bin Elisa, freie Redakteurin, PR Girl und Vegan Foodie aus Hamburg. Mein Herz schlägt für Tiere, gesunde Ernährung, Fitness und Reisen und ich habe das große Glück, mich auch in meinem Job mit diesen Themen beschäftigen zu können. Wenn ich nicht gerade für Happy Cheeze, Cosmopolitan.de, das veganmagazin oder vildamagazine.com schreibe, kuschele ich mit meinen Katzen, probiere mich in der Küche an neuen Rezepten aus, erkunde neue Restaurants und Cafés auf der ganzen Welt oder produziere Food und Cat Content für Instagram!:)

Welcher Punkt in Deinem Leben hat dich dazu gebracht, dich für eine vegetarische, vegane, oder roh-vegane Ernährung zu entscheiden?

Ich wurde schon mit 7 Jahren aus ethischen Gründen Vegetarierin. Der Auslöser damals war eine Kuh, die ich in einem Schlachthof schreien hören habe – ab diesem Moment war es für mich mit Fleisch vorbei. Komischerweise hat es dann aber doch etliche Jahre gedauert, bis ich – vor nun etwa 5 Jahren – komplett vegan wurde. Meine Motivation? Auf jeden Fall die Tiere. Ich habe mich immer mehr mit dem Thema beschäftigt und irgendwann gemerkt, dass es für mich keinesfalls vertretbar ist, weiterhin tierische Produkte wie Eier, Milch oder Käse zu essen. Netter Nebeneffekt: Ich bin davon überzeugt, dass eine pflanzliche Ernährung die gesündeste ist, sofern man auf Ausgewogenheit und Abwechslung achtet. Ich kaufe fast ausschließlich regionale, saisonale und ökologische Produkte, esse keinen raffinierten Zucker und verzichte auf hochverarbeitete Produkte.

Welche Auswirkungen hatte die Ernährungsumstellung auf Dich?

Anfangs fand ich es schwer, auf Käse zu verzichten – das war aber auch das einzige „Problem“. Ich habe plötzlich so viele neue Produkte und Gerichte kennengelernt, habe wesentlich mehr gekocht und bereite heute von der Mandelmilch über das Brot bis hin zur Schokolade fast alles selbst zu. Für mich war die Umstellung von vegetarisch zu vegan kein Verlust, sondern eine Bereicherung und ich habe die Entscheidung keine Sekunde bereut. Ich fühle mich gesünder und glücklicher als jemals zuvor.

Wie gehen Freunde und Familie damit um?

Super! Meine Mama ist nun auch vegan und selbst meine Oma hat die Kuhmilch im Kühlschrank gegen Mandeldrink ausgetauscht. Wenn ich mit meinen Freunden essen gehe, achten alle darauf, dass es zumindest vegane Optionen gibt und wenn ich für sie koche, bekomme ich nur positives Feedback. Die meisten Menschen – ob Kollegen, Freunde oder Familie – gehen offen mit dem Thema um, schauen sich von mir empfohlene Dokumentationen an und holen sich Tipps, das ist total schön.

Was fasziniert Dich besonders an dieser Art der Ernährung?

Vegan zu sein ist für mich nicht nur eine Frage der Ernährung, ich sehe darin viel mehr eine positive Lebenseinstellung und eine große Leidenschaft. Pflanzliche Lebensmittel haben einfach alles, was wir brauchen – sie schmecken toll, stecken voller Nährstoffe und sind für mich der Inbegriff von Soulfood. Gerade im Rohkost-Bereich staune ich immer wieder darüber, was für wahnsinnig leckere Kreationen sich aus gesunden Zutaten zaubern lassen.

Dein Lieblingsrezept?

Da gibt es so viele! Aber ich bin verrückt nach Smoothie Bowls. Sehr oft esse ich zum Beispiel meine Banana Berry Bowl: 2 gefrorene Bananen und 150 g gefrorener Beeren-Mix, 180 ml Cashewmilch (oder andere Milch-Alternative), 1 EL Erdnussmus und 1 EL Chiasamen im Blender pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Mit Nussmus, Gojibeeren, Kakao Nibs, Nüssen oder anderen Leckereien toppen und glücklich löffeln!

Welche sind Deine liebsten Superfoods?

Ich liebe Maca und Mesquite wegen ihres besonderen Geschmacks. Unverzichtbar sind für mich aber auch Kakao Nibs, die kommen bei mir über Overnight Oats, Smoothie Bowls, Nice Cream, in roh-vegane Süßigkeiten oder einfach mit einem Löffel Nussmus in Medjoul-Datteln.

Welche Verbindung hast du zu PureRaw?

Ich denke, wenn man sich mit gesunder veganer Ernährung und Rohkost beschäftigt, stößt man ziemlich schnell auf PureRaw – so war das auf jeden Fall bei mir. Und dann hatte ich auch beruflich immer mal wieder mit Kirstin zu tun, zum Beispiel als ich mich für einen Artikel mehrere Wochen lang roh-vegan ernährt habe oder als ich ein Porträt über sie geschrieben habe. Ich liebe die Produkte und die Philosophie hinter PureRaw und finde Kirstin wahnsinnig inspirierend.

In welcher Tätigkeit verlierst du Dich und vergisst Zeit und Raum?

Definitiv in der Küche, also beim Testen neuer Rezepte.

Was ist aktuell im Fokus Deiner Aufmerksamkeit und welche Projekte liegen Dir für die Zukunft am Herzen?

Ich bin gerade dabei, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen, bei dem es um veganes Fitness Food geht. Mehr wird noch nicht verraten :).